Partnerklasse

Partnerklasse

an der Karl-Lederer-Grundschule
Diagnose- und Förderklasse 1 im Schuljahr 2016/17

Welche Kinder besuchen die DFK?

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen
Sprache, soziale und emotionale Entwicklung, Wahrnehmung (auditiv, visuell), Lernen, Feinmotorik / Motorik

Unterschiede zur Regel- (Grundschul-)klasse 1 und 2:

  • Der Unterrichtsstoff der ersten zwei Schuljahre wird auf 3 Jahre gestreckt. Der für viele Kinder zu schnelle Lese- und Schreiblernprozess sowie das Rechnen im Zahlenraum bis 100 kann intensiver, langsamer und individueller durchgenommen werden. Eine fundierte Basis kann so geschaffen werden.
  • Die Klassen heißen offiziell 1, 1A, 2. Danach oder auch während dieser Jahre kann das Kind in die Regelklasse der Grundschule wechseln.
  • Die Klassenstärke ist auf maximal 14 Kinder begrenzt.
  • Eine Lehrkraft des Förderzentrums (sonderpädagogische Qualifikation) leitet die Klasse 3 Jahre lang.
  • Der Lehrplan der Grundschule wird durch den Rahmenlehrplan „Lernen“ ergänzt und darf in diesen Klassen dem individuellen Förderbedarf der Kinder angepasst werden.

Partnerklasse

  • Durch ein Klassenzimmer für die DFK (Klassenleitung Frau Herrmann) in der Regel-Grundschule sind die betroffenen Kinder nicht mehr separiert. Die Kinder haben den gleichen Schulweg, dieselben Pausen und die Fächer Sport, Musik und Kunst mit der Partnerklasse (1c, Frau Eckert) zusammen. Gerade in diesen musischen Fächern kann das Selbstwertgefühl enorm gestärkt werden.
  • Ein eventueller Wechsel in die Grundschule ist durch formlosen Probeunterricht (vielleicht auch nur in einzelnen Fächern) unkomplizierter möglich.

Erster Erfahrungsbericht aus den vorangegangenen Schuljahren

Die ersten 6 Schulwochen standen in den Partnerklassen unter dem Motto „sich langsam kennenlernen“. So trafen sich die die beiden Klassen zwei- bis dreimal wöchentlich,um am Musik-, Sport- und Kunstunterricht sowie an Ausflügen gemeinsam teilzunehmen. Zu unserem Schullied „Benimm ist in“ haben wir im Musikunterricht viel geübt. Der gemeinsame Auftritt auf der Bühne war für alle Kinder sehr aufregend, hat aber sehr gut geklappt.

Der „Herbstbaum mit Drachen“

drachenbaum

war im Kunstunterricht ein größeres Projekt, bei welchem verschiedenste Techniken zum Gesamtkunstwerk beitrugen: Malen mit Wasserfarben, Fingerdruck, Ausschneiden eines aufgezeichneten Baumes, Basteln und Bemalen eines Drachens, Aufkleben des Drachens im Baum (sodass ein 3D-Effekt entstand).

„Hand in Hand – Collage“

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Damit die Schüler der beiden Klassen gegenseitig ihre Namen besser kennenlernen, wurde je eine „Hand in Hand“-Collage für die Garderobe angefertigt. Hierbei durfte jedes Kind die Hand mit Wasserfarbe bemalen und abwechselnd mit einem Partnerkind das Papier bedrucken. Anschließend wurde je ein Foto mit Namen darauf geklebt.